Glühweinjunkies

Frei nach Erich Honecker

Den Journalismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf

Als ich gestern im Feedreader den Beitrag von Manuel las, dachte ich noch Was macht der sich für komische Gedanken, das Wird doch bloß einen Tag alle Sportnachrichten domoieren. Aber weit gefehlt. Die journalistische Todesspirale hat wirklich erbarmungslos zugeschlagen. Ich bin nicht so sehr davon fasziniert wie detailliert man dieses Drama seziert wie von der Tatsache welche bizarren Ausmaße die Berichterstattung selbst in seriösen Nachrichten einnimmt. Wer zum Teufel braucht stündliche Live-Berichte vom Stadion? Wer findet es nicht pervers die Witwe keine 24 Stunden nach dem Tod zu Pressekonferenz zu holen? Wer hat den Freibrief zu immer abstruseren Spekulationen erteilt? Warum muss Kerner eine Sondersendung machen?
Warum nutzt man die für die Märtyrerverehrung aufgebrachte Sendezeit nicht einfach mal um sich inhaltlich mit dem Thema Suizid auseinanderzusetzen? Wahrscheinlich ist das Thema zu unsexy und man müsste dafür wirklich mal ernsthaft rechercieren.
Zu guter letzt habe ich auch noch eine ganz interessante Frage für euch:
Wie viele Sender werden die Beerdigung live übertragen?

Trackback | Autor: flash| Tags:

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    Das hier Geschriebene ist meine eigene höchst subjektive Meinung, ohne Bemühung um Objetivität. Falls diese dir mich passt freue ich mich auf deine Erwiderung. Bitte verzichte dabei auf Beleidigungen jedweder Art.

    2 Antworten to “Frei nach Erich Honecker”

    1. juliaL49 sagt: |