Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem
Das Selbstmordversuche scheitern ist ja nichts so ungewöhnlich. Auch nicht dass man den Menschen aus seinem Umfeld Abschiedsbriefe mit schonungslos offenen Worten schreibt. Dumm nur wenn man wie die arbeitslose, versingelte Groschenromanautorin Gerri, die zusätzlich noch mit einer unmöglichen Familie gestraft ist, diese Briefe per Post absendet und dann den Selbstmord nicht wie geplant durchziehen kann. Dann heißt es erstmal vor Scham im Boden zu versinken und anschließend erstaunt zu sein welche Folgen dieses reinigende Gewitter hatte.
Anders als man beim Thema Selbstmord(gedanken) denken könnte findet man hier kein einziges depressives Wort. Vielmehr handelt es sich um eine locker, leichte Schmunzette um eine Frau mit Torschlusspanik, die ihre große Liebe und den Platz im Leben findet. Halt typische Frauenliteratur, sehr kurzweilig, unterhaltsam und damit lesenswert .:-)



