Daniel Kehlmann – Die Vermessung der Welt
Nachdem ich mit Bill Bryson Blut bei wissenschaftshistorischen Literatur geleckt hatte und überall nur Gutes über Die Vermessung der Welt gehört hatte wagte ich einen erneuten Ausflug weg von den fiktionalen Themen. Aber irgendwie war ich von den Schilderungen der Lebensgeschichten von Gauss und Humboldt nicht wirklich gefesselt. So war ich ständig in Unklarheit ob die Schilderungen nun die Darstellung der erzählten Geschichten, Legenden oder Ausschmückungen bekannter Sachverhalte waren. Auch hat mir irgendwie ein roter Faden und das unterhaltende Element. Sicherlich war es nicht uninteressant in die Fremde Zeit einzutauchen, aber so wirklich war das Buch nichts für mich.




Januar 7th, 2009 at 21:28
Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist ein Großteil wirklich autobiografisch. In Wahrheit haben die beiden sich jedoch nie getroffen. Also ist zumindest das Fiktion.
Januar 7th, 2009 at 22:09
Eben. Wer sagt dir denn das der Rest nicht auch wirklich so war wie beschrieben. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen Titanic als Dokumentation zu Bezeichnen.
Januar 7th, 2009 at 22:23
Hmm… Also bei amazon liest es sich so, als ob da schon was Wahres dran ist, bei Wikipedia heißt es, es sei fiktiv. Wenn ich mir allerdings die Biografien der beiden angucke, dann gibt es da schon Parallelitäten zum Buch.
Januar 8th, 2009 at 16:06
Genau das ist es ja, fragte mich dauernd ist das jetzt gerade Fiktion oder Tatsache. Wusste ich nie, das allein hat mir schon den Spaß verdorben.
März 1st, 2009 at 17:59
flash, du sprichst mir aus der Seele. nicht nur mit diesem Beitrag, ich lese deinen Blog und bin begeistert, wie ähnlich sich Gedanken sein können.