Januar 7th, 2009
Es ist manchmal zu Haareraufen. Da hat das Buch eine super Grundidee und scheitert am Ende doch gänzlich. In dem Buch dreht sich alles um Jonas, was allerdings auch nicht besonders schwer ist, da er eines morgens aufwacht und ganz mutterseelenallein ist. Das ist schon irgendwie ganz schön spooky und wirft natürlich zwei Fragen auf: 1. Wo sind alle Menschen hin? 2. Was macht man so allein in der Welt? Richtig, erstmal die Wohnungen der Nachbarn durchsuchen und sich hemmungslos in den Geschäften bedienen. Auch das besuchen interessanter Orte aus der eigenen Vergangenheit steht auf dem Stundenplan.
Leider entwickelt sich das Buch zunehmend in eine für mich höchst uninteressante Richtung, denn der gute Jonas stellt fest, dass er im Schlaf seltsame Dinge macht und beginnt sich selbst zu filmen. Diese Macke und damit verbundene Paranoidität nimmt einen viel zu großen Raum ein und ist für mich einfach nur verschreckend.