Glühweinjunkies

Logikfehler für Schnarchnasen

November 30th, 2008

Auch wenn ich mit diesem Beitrag gestehe noch immer die stark verschlechterten neuen Folgen von Auf und davon zu schauen muss ich doch mal wieder über die Sendung schimpfen. In der ersten Folge um den übereifrigen Medizinstudenten Gregory wurde auch seine Freundin vorgestellt, die während seines Praktikums mit ihren Eltern in den Urlaub fliegt.
Heute, eine Woche später, kam die zweite Folge und da wurde es doch glatt so dargestellt als würde die Freundin dabeim auf ihn warten. Klingt halt romantischer und von den unterbelichteten Zuschauern bekommt es sowieso niemand mit.

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Maxim – Was für ‘ne Welt

November 30th, 2008

Ich weiß zwar nicht, wann Männerzeitschriften das Singen angefangen haben, wenn alle die Ohren so verwöhnen wie Maxim kann es nur gut sein. Bei mir hat es nur 3 Töne gebraucht um zu wissen wie toll das Lied ist. Die Musik ist 1A und die Stimme kann ich mir immer wieder gerne anhören.

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Sexergy

November 29th, 2008

Den Bildungsauftrag der modernen Raab-Events unterschätzt man als Durchschnittsbürger viel zu schnell. Wie hätte ich ohne die mannigfach sichtbaren Logos je erfahren, dass es einen neuen Energydrink mit dem höchst kreativen Namen Sexergy gibt? Wer sowas trinkt sorgt bestimmt bei kleinen Mädchen für feuchte Höschen. (Bevor mich jetzt jemand falsch versteht. Der Kommentar auf frühreife männliche Teenager ab, die über das Sex im Namen kichern und sich cool fühlen wenn se etwas mit Sex im Namen in der Hand halten. Ich glaube wer sich selbst als erhaben ansieht bestellt souverän einen Sex On The Beach.)

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Was wird aus der Gleitcreme

November 28th, 2008

Bei Achtung Kontrolle! kam heute ein Bericht über zwei Mitarbeiter des Eichamtes, welche im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit eine Packung Gleitcreme auf Staatskosten kauften.
Stellt sich nur die Frage was nach der Kontrollmessung mit der Gleitcreme passiert? Wird die einfach Entsorgt oder können die Mitarbeiter die Gleitcreme für das private Liebesspiel verwenden. Allerdings würde das die Leute ja dazu motivieren nur Dinge zu messen, welche sie selber haben wollen.

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Musikalphabet

November 23rd, 2008

Über die Blogparade.de bin ich auf das Musikalphabet von iGuts.de gestoßen. Kurz die wichtigsten Regeln:

# Kopiert das unten stehende Alphabet in einen neuen Blog-Eintrag.
# Nennt zu jedem Buchstaben EINE Band die ihr selbst hört. Wisst ihr keine Band, dann lasst den Buchstaben einfach leer.
# Schreibt zu jeder Band das Lied, dass ihr mit der Band am ehesten in Verbindung bringt, also quasi euer Lieblingslied dieser Band.

Ich mache mal spontanes Assoziieren und schreibe meine ersten Gedanken auf

  • Alphabeat – Fascination
  • Beatsteaks – Let Me In
  • C-Blox -So Strong Out
  • D-12 – Purple Pills
  • Erasure – Sometimes
  • Flipside – Happy Brithday
  • Guano Apes – Open Your Eyes
  • H-Bloxx – Celebrate Youth
  • Ian Van Dahl – Castles In The Sky
  • Jenn Arden – Dawsons Creek Theme
  • Königwerq – Unschlagbar
  • Lifehouse – Sick Cycle Carussell
  • Madonna – Like A Virgin
  • Nirvana – Monstersound
  • O-Town – These Are The Days
  • Paula – Als es passierte
  • Speedway – Genie In A Bottle
  • Tocotronic – Wir sind hier nicht in Seattle Dirk
  • U2 – Beautiful Day
  • Vengaboys – We Like 2 Party
  • Wilson Gonzales – New York City
  • X-Periance – A Neverending Dream
  • Yvonne Catterfeld – Nur für Dich
  • ZZ Top – Gimme All Your Lovin
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Bundesvision Song Contest 2009 – Die Teilnehmer Teil 2

November 23rd, 2008

weiter gehts

  • MarteriaZum König geboren (Mecklenburg-Vorpommern). Auch wenn Rappern dieses Format recht entgegen kommt kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand mit langweiligen, übersexten Liedern wie Der Penis deiner Frau” ernsthafte Erfolgschancen hat. Lustigerweise ist dieser Marteria derzeit die “Vorgruppe” von Peter Fox.
  • FotosDu fehlst mir (Niedersachsen) wären schon längst im Blog verewig wäre ich in letzter Zeit nicht so schreibfaul. Einfach tolle deutsche Musik. Leider auch die Gattung Musik, die beim BuViSoCo regelmäßig schlecht abschneidet.
  • RageGib Dich Nie Auf (Nordrhein-Westfalen) ist der diesjährige Beitrag der Kategorie “unbekannte Teufelsrocker schaffen den kommerziellen Durchbruch”.
  • Pascal FinkenauerUnter Grund (Rheinland-Pfalz) ist dank der Fetten Brote mittlerweile auch der breiteren Öffentlichkeit ein Begriff. Aber ob er mit der eigenen Musik überzeugen kann weiß ich nicht.
  • Ruben CossaniBis auf letzte Nacht (Schleswig Holstein) haben mit Michel van Dyke einen verdammt guten Songwriter und BuViSoCo-Veteranen in den Reihen. Aber ob dieser grovige, abgefahrene 60-er Jahre Pop wirklich die Massen begeistern kann?
  • P:lotMein Name ist (Saarland) sind irgendwie nicht mein Fall.
  • Polarkreis 18The Colour Of Snow (Sachsen) nach Allein, Allein sind die Sachsen neben Peter Fox wohl die großen Favoriten. Solider Sythiepop. Allerdings werden sie wahrscheinlich live nicht ganz so gut abgehen wie der Berliner. Ich denke Platz 2 oder 3 wird es werden.
  • Angelas ParkGeneration Monoton (Sachsen-Anhalt) sind in diesem Jahr die (noch) einzige Band ohne Wikipediaeintrag, aber das wird sich sicher noch ändern. Angela hat eine tolle Stimme, wenngleich ich denke dass ihr schnellere Musik mehr entgegenkommen würde. Eine gelungene Wahl für mein Geburtsbundesland.
  • Chapeau ClaquePandora (Kiss Miss Tragedy) (Thüringen) ist wohl das Musterbeispiel für die alte Lebensweisheit: Das Beste zum Schluss. Meine persönliche Favoritin. Wenn ich es allerdings noch richtig im Ohr habe, hatte die Dame letztes Mal Live nicht den besten Eindruck hinterlassen.
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Bundesvision Song Contest 2009 – Die Teilnehmer

November 22nd, 2008

Wie ich gerade festgestellt habe gibt es bereits eine Teilnehmerliste für den Bundesvision Song Contest 2009. Dann erfüllen wir mal unsere Chronistenpflicht.

  • Cassandra Steen (Baden-Württemberg) a.k.a Grau Glashaus wird nach als Vertreterin der ruhigeren Gattung meiner Einschätzung nach genau so untergehen wie die anderen Vertreter der Gattung
  • Claudia KoreckI wui dass du woasst (Bayern) ist eine recht mutige Wahl. Schließlich ist sie zwar hier in Bayern ein Name aber im hochdeutschen Teil der Republik ist die Mundartsängerin wohl ziemlich unbekannt.Die Musik ist prinzipiell auch nicht mein Fall, allerdings kann ich mich an ein Konzertmitschnitt im Bayrischen Fernsehen erinnern bei dem ich so gefesselt war, dass ich nicht wegschalten konnte.
  • Peter FoxSchwarz zu Blau (Berlin) wird das Ding sowas von klar gewinnen.
  • Sven van ThomJaqueline (ich habe Berlin gekauft) (Brandenburg), der Liebficker, ist uns ja mit der ziemlich seltsamen aber nicht unbedingt schlechten Ballade Trauriges Mädchen bekannt. Beim BuViSoCo09 will er mit einer etwas anderen Nummer überzeugen. Ich gebe bei ihm keinen Pfifferling auf ein gutes Abschneiden, allerdings wird er sicher eine Menge Fans gewinnen.
  • Flowin Immo et les FreaqzAttersee (Bremen) erinnern vom Namen her an eine Hip Hop-Projekt aus einem Jugendclub, sind aber eine recht konventionelle Band, die ich sogar kenne. Das Lied Vogelfrei ist eine Supernummer und hat absolutes Hitpotential. Allerdings ist sie 2009 wohl etwas zu alt. Trotzdem ein heißer Anwärter auf den Titel: Entdeckung des Abends.
  • DeichkindLuftbahn (Hamburg) ist bereits von ein paar Jahren kläglich gescheitert und wird es heuer wohl auch wieder tun, egal wie die Arbeit nervt.
  • Fräulein WunderSternradio (Hessen) sind für mich der Inbegriff einer absolut überhypten Popband. Ich denke mal, dass sie nicht überragend abschneiden.
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Chapeau Claque – Pandora (Kiss Miss Tragedy)

November 20th, 2008

Für nicht wenige war Northern Lite mit ihrem Beitrag beim letztjährigen Bundesvision Song Contest die Nummer des Wettbewerbs. Einen nicht unmaßgeblichen Anteil daran hatte eine bis dahin vollkommen unbekannte Sängerin namens Chapeau Claque, die mit ihrer Stimme ein gutes Lied zu etwas Besonderem machte.
Auch ohne Northern Lite macht die gute Chapeau eine verdammt gute Figur. Sogar so gut, dass sie die Nordlichter sowas von in den Schatten stellt, dass man denken könnte es wäre eine ewige Sonnenfinsternis. Die Musik ist einfach ein harmonischer Klangfluss, welcher eine träumerische, warme Stimme mit sich führt. Es gibt wohl kaum einen besseren Anlass als dieses Lied um die Augen zu schließen und einfach mal vor sich hinzuträumen. Leider hat dieses Lied auch seine negativen Nebenwirkungen, denn wer einmal von den Klängen der Pandora geweckt wurde wird zwangsläufig jeden Morgen verfluchen an dem er nicht von den süßen Tönen geweckt wird.
Um nicht nur zu lobhuddeln mal ein kleines, aber feines Detail am Rande. Aufgrund des Röhnrads im Video erkennt man sofort, dass es sich um eine “Ossiband” handelt.

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Sklaven und Herren

November 16th, 2008

So langsam sollte ich mich daran gewöhnen wieder öfter den Mittwochsfilm der ARD anzuschauen und sei es erst am Sonntag Vormittag bei der x-Wiederholung auf EinsFestival. Sklaven und Herren war mal wieder ein sehr unkonventioneller Film, der eigentlich komplett unpassend für die Primetime ist. Im Prinzip dreht sich in der Handlung um den obercoolen Typen (Yogi) der Schule, der sich selber als Herren bezeichnet und andere Schüler als seine Sklaven bezeichnet. Diese zwingt er (mittels psychischer Gewalt) zu Missetaten. Beispielsweise muss Klaus vom Schuldach auf den Lehrer1 Pinkeln oder eine Kamera in der Mädchenumkleide zu installieren. Als Tina herausfindet, dass ihr Bruder Klaus Sklave von Yogi ist bietet sie sich an seiner statt als Sklavin an. Das Angebot nimmt Yogi dankend an, mit der Einschränkung den Klaus auch weiterhin als Sklaven zu halten. Eigentlich nimmt sie die Sache nicht wirklich ernst und merkt erst zu spät ich welchen Teufelskreis sie sich begeben hat. Auch von ihr die angedachte Rache kommt auch nicht zu wirklich zustande. Aber zum “Glück” kommt am zumindest die Gerechtigkeit des Lebens wieder auf Yogi zurück und er wird von anderen Herren ein wenig verdroschen. Aber im Prinzip ist das kein Happy End, denn am Ende haben alle verloren und die Welt liegt in Schutt und Asche.
Zwar war die Handlung für mich insgesamt etwas unrealistisch und zu abgehoben, aber dennoch hat deren Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen gerade das besondere beim Schauen ausgemacht. Was ich übrigens auch höchst anschaulich fand war die Szene in der Tina in der Badewanne liegt und seifenblasen bläst. Hat zwar fast nichts zur Handlung beigetragen aber war ein sehr schönes bild wie der sich hebende und senkende Brustkorb immer immer die Umrisse der Brüste freigab und gleich wieder verschwinden lässt. Das war jetzt nicht mal so wegen der Erotik spannend, sondern einfach weil sich die meisten Filme nicht die Zeit gönnen mal einen Augenblick zu verweilen.

  1. Im weiteren Verlauf wird nicht darauf eingegangen, dass dieser bepisste Lehrer mit der Mutter von Tina und Klaus liiert ist und selber von Yogi ziemlich gemobbt wird. []
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Perversion des Konzepts

November 11th, 2008

Kaum zu glauben, dass ich mich mal positiv über Mein Restaurant. Statt eine “ernsthafte” Realitysendung zu sein wird es immer mehr zum Betteln um Anrufe. Es ist echt peinlich wie 50% der Sendezeit damit vergeudet werden zu zeigen was die nominierten Teams tuen um nicht herauszufliegen, was ja an sich schon ein sinnbefreites Element im Konzept ist.
Wirklich erbärmlich wie man eine gute Grundidee verhunzen kann.

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