Glühweinjunkies

Paramore – That’s What You Get

September 28th, 2008

Ich muss ja gestehen, dass ich beim ersten genießen dieses Videos zuerst gedacht zu haben die zweite Single von A Fine Frenzy vorzufinden. Auch wenn ich die Stimme nicht zuordnen konnte wusste ich dass ich die Stimme kenne. Und die roten Haare hatten mich dann halt auf den Irrweg geführt. Aber nach der Haudrauf-Nummer Misery Business hätte ich nicht ganz mit den eher ruhigen Tönen gerechnet. Die stehen der Band aber trotzdem gut.

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Deplatziert

September 26th, 2008

Warum werden die Wiesn Hits 2008 morgen auf Sat.1 eigentlich von den Janine Kunze und Guido Cantz präsentiert. Immerhin sind ja beide unverkennbar Kölner Schnautzen. Da hätte man doch gleich Onkel Jürgen hinschicken können.

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Silvester – Ein Schritt vor

September 26th, 2008

Gute Deutsche Bands scheint man anscheinend am Datumsbezug im Namen zu erkennen. Die Julis haben es vor gemacht und ebenso mach es auch die Jahresendband Silvester. Wie so oft bin ich gefesselt von der engänglichen Stimme der Sängerin. Auch sehr gelungen finde ich die instrumentale Untermalung, die zwar etwas in den Hintergrund gerückt ist aber absolut dazu passt. abgesehen von den ins Ohr gehenden Worten des Refrains habe ich zwar noch nicht wirklich auf den Text geachtet, aber wenn man so von der Lautmalerei verzaubert ist, baucht man das auch nicht wirklich.
Das ist die Musik, wie ich sie im Radio hören möchte. Es gibt doch kaum etwas schöners als mit solchen beschwingten Tönen aufzuwachen, Auto zu fahren oder auch nur die Hausarbeit zu erledigen.

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Melvin Burgess – Smack (Junk)

September 24th, 2008

Drogenliteratur scheint ja spätestens seit Trainspotting eine britische Spezialität zu sein. So auch hier. Es geht dabei um die Geschichte von zwei Teenagern die vom Zuhause in der idyllischen Kleinstadt ausreißen und fortan in der Großstadt ihr leben führen. Anfangs läuft es für die beiden auch ganz gut, denn sie schließen sich einer recht verantwortungsvollen Truppe von Hausbesetzern an. Aber weil das Leben dort zu viele Einschränkungen bietet ziehen sie schließlich mit einen jungen Paar zusammen, welches wesentlich mehr Spaß am hat. Natürlich sind spielen da Drogen eine nicht untergeordnete Rolle. Dann greift ein Rädchen ins andere und die beide starten in eine mustergültige Drogenkarriere.
Was mir besonders an dem Buch gefiel, waren die ständigen Perspektivwechsel der handelnden Personen. Hatte in einem Kapitel der angehende Junkie noch von seinem neuen, besseren Leben berichtet äußerte im Anschluss ein Wegbegleiter Ängste über die abgleitende Person.

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Singing Bee

September 23rd, 2008

Kaum zu glauben, dass eine Show mit Oli P. und Senna von Monrose tatsächlich noch unterhaltsam sein kann. Aber Dank des Konzepts Musik klappt es trotzdem. Wobei ich auch eingestehen muss, dass ich Senna in ihrer Moderation sogar erstaunlich gut finde, weil sie es schafft der Sendung mehr Lockerheit und gute Laune rüberzubringen viele der Vollzeitmoderatoren. Ich finde es um Klassen besser als die deplatziert wirkende, dauerschreiende Inka Bause bei der 100.000 € Show.
Überhaupt überzeugt die Sendung dadurch, dass man einfach nur unterhalten will. Das sieht man unter anderem daran, dass die Kandidaten absolut ersetzlich sind und keinen künstlicher Spannungsbogen aufbaut. Die Sendung ist weder anspruchsvoll, noch lädt das Konzept groß zum Mitraten ein, aber trotzdem schaut man sich das Ganze gerne an. Zumal ich herausfinden will welche Gutelaunedrogen die Kandidaten eingeflößt bekommen.

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Saša Staniši㠖 Wie der Soldat das Grammofon repariert

September 21st, 2008

Wie so oft sitze ich nach dem Auslesen des Buches da und weiß nicht wirklich ob es mir gefallen hat. Anfangs war ich vollkommen begeistert, von dem Jungen der über seine einzigartige Kindheit1 erzählte und teilweise auch konfabulierte. Aber irgendwann verlor ich als Leser dann irgendwie das Interesse, weil ich mich nur unzureichend in die aufgebaute Welt des Jungen hineinversetzen konnte und mir einfach der rote Faden fehlte. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bei den morgendlichen Busfahrten nur immer 5-7 Seiten lange Abschnitte gelesen hatte.
Richtig verloren fand ich mich dann aber, als der Junge von den Geschehnissen des Bosnienkrieges berichtete. Das war mir einfach viel zu unbedarft. Das wendete sich dann später allerdings wieder als der zwischenzeitlich mit seinen Eltern nach Deutschland geflohene Junge nach 10 Jahren wieder zurückkehrt und versucht seine Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und damit auch die damalige Zeit Revue passieren zu lassen war ich wieder komplett vom Buch gefesselt.

  1. ich bin sowieso, dass jede Kindheit etwas ganz besonderes ist da man diese unter dem Reiz des Neuen erlebt []
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Sexreport 2008

September 16th, 2008

Beim schauen der Singing Bee bin ich auf einen Trailer zum Sexreport 2008 gestoßen. Auch wenn man davon ausgehen, dass eine Aufklärungssendung im Internetzeitalter nicht mehr sein wird, als eine Panelshow welche voyeuristische Neigungen befriedigt finde ich es schon interessant, dass Pro7 nach dem Uri Geller ein zweites gesellschaftliches Fernsehereignis längst vergangener Jahrzehnte mit der Originallegende wiederaufleben lässt.
Interessanter als die Sendung an sich ist aber bestimmt das Nachtprogramm, bei dem alte Oswalt Kolle-Filme gezeigt werden, wenngleich es seltsam ist, dass Das Wunder der Liebe II direkt vor dem ersten Teil kommt.

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Fun Factory – Pain

September 15th, 2008

Ach da wird man doch wieder jung. Das war noch echte Musik. Ein schwarzer Rapper, hypnotische Elektromucke und ne geile Frauenstimme. Schade, dass es so etwas heute nicht mehr gibt.

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Tracy Chapman – Talkin’ ’bout A Revolution

September 14th, 2008

Es ist schon unglaublich wie viele alte Hits es gibt, an die ich mich erst wieder erinnere sobald ich sie höre. So auch bei diesem Lied. Ich fuhr gerade über die Autobahn als das Lied aus den Lautsprechern kam und mich sofort wieder für sich gewann. Tolle Stimme und ein Gänsehautgefühl.
Mittlerweile hat das Lied schon 20 Jahre auf dem Buckel. Wenn man sich aber mal ihre Discographie und die Charterfolge anschaut muss man aber feststellen, dass man eigentlich kein Lied kennt und ihre Single-Charterfolge doch eher als bescheiden sind. Trotzdem ist der Name Tracy Chapman ist noch immer ein Begriff.

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die falsche Frau ersetzt

September 14th, 2008

Hat jemand auch Schlag den Raab gesehen? Ist euch auch aufgefallen, dass da neben ddem Sohn das Kandidaten plötzlich ein anderes Mädel saß?
Dabei hätte man doch lieber die Kate Perry austauschen sollen. Man kann für sie nur hoffen, dass sie vollkommen besoffen und zugekifft auf der Bühne stand. Denn wenn das ihr bestes Können war, kann man nur den Toningenieuren ihrer Plattenfirma gratulieren. Der Auftritt hatte hatte absolut keinen Drive, Töne wurden nur zufällig getroffen und passende Einsätze gab es wohl nur in den Schuhen. Einfach grausam.
Da hätte die Redaktion statt des untelegenen Mädels im rot-weisen Karolook lieber die Sängerin Tonquälerin im roten Kleid des Studios verweisen sollen.

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