Späte Ehre für Karat
August 27th, 2008Darf Karat eigentlich nur bei den Hit-Giganten auftreten, weil Peter Maffey nicht kommen wollte?
Darf Karat eigentlich nur bei den Hit-Giganten auftreten, weil Peter Maffey nicht kommen wollte?
Der Titel der Sendung I Survived A Japanese Game Show klang so absurd, dass ich mir mal eine Folge dieser amerikanischen Realityshow ansehen musste. Immerhin war mir aus den seinerzeit im DSF übertragenen japanischen Spielshows klar, dass der Titel nicht unbedingt übertrieben sein muss.
Aber so ganz bin ich von dem Konzept der Sendung nicht überzeugt. Statt ein paar überraschte Amerikaner von Show zu Show zu jagen gibt es nur ganz wenige Spiele zu sehen und steht stattdessen der Realitygedanke im Vordergrund und man stellt die Gruppendynamik und das Staunen über das kuriose Japan in den Vordergrund. Schade, da hat man eine gute Grundidee mit einem schlechten Konzept zur Totgeburt gemacht.
Bei dem Bandnamen Anajo werden sich sicher so einige von euch am Kopf kratzen und fragen Woher kenne ich die bloß?. Einige weniger werden noch drauf kommen, dass das Trio bereits beim Bundesvision Song Contest 2007 einen respektablen neunten Platz für das wunderschöne Bayern erkämpften.Anders als bei Jennifer Rohrstock1 oder Clueso reichte es aber auch nicht für den großen Durchbruch. Aus diesem Grund bitte ich es zu entschludigen, dass ich diese geniale Debütsingle erst mit einiger Verspätung hier erwähne.
Auch wenn ich jetzt keine genaue Bezeichnung für die Musikgattung finden kann, muss ich anerkennen keine Spur des Schlageresken wiederzufinden. Auch wenn man den Text nicht als tiefgründig einordnen kann so ist es definitiv ein echter Hinhörer und Mitsinger. Die lockere Klanguntermalung rundet das Bild noch ab.
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Bisher kannte ich die Frau Vegas von Herrn Vegas als ähnliches Phantom wie die Frau Columbo. Aber heute bin ich dank eines sonst ziemlich langweiligen MTV TRL von der Games Convention auf (La Dolche) Vegas gestoßen. Das Mädel hat neben dem Namen noch etwas anderes mit dem Rob gemeinsam. Beide stellen sich vor die Kamera und machen Filme für das Internet. Wirklich interessant wie weit man ein kleines Hobbyprojekt bringen kann. Respekt.
Kaum zu glauben, dass aus der Band noch etwas anständiges geworden ist. Zugegebenermaßen sind die kleine Mädchentexte von Sängerinnen die nicht mehr können als sich lasziv im Musikvideo zu rekeln noch immer unterstes Niveau, aber zumindest die Musik klingt klasse. Da kann man auch mal über die 0 Punkte in der B-Note hinwegsehen. Da hat der Produzent wirklich erfolgreich jedes Mittel genutzt um die Mädels gnadenlos auf Pop zu Bürsten.
Diese Band bereitet mir echt Kopfzerbrechen, wenn ich überlege ob ich diese mag oder nicht. Eigentlich besteht die Musik nur aus Elementen die ich nicht wirklich mag. Aber das Gesamtresultat klingt zugegebenermaßen ziemlich gut. Gerade Allein, Allein hat richtig Klasse. Dafür regt es mich tierisch auf, dass es einen tierisch ins Ohr gehenden deutschen Refrain zu einem englischen Strophentext gibt.
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Bei Achtung Kontrolle stellt ein Polizist einem gefassten Vandalierer eine Frage die schon als Steilvorlage zur Beamtenbeleidigung durchgehen kann.
Bei der Polizei haben wir nur schöne Frauen. Oder willst du etwas anderes sagen?
Und als die definitionsgemäß schöne Polizisten dann das Atemalkoholgerät hinhält und sagt Blasen hätte ein Schelm sicher auch antworten können: Gerne doch.
Mit den literarischen Klassikern ist es eine Sache. Mann muss sie in der Schule lesen und hasst diese schon deswegen. Ich bin in der Schule um dieses Buch drumherumgekommen und mag es trotzdem nicht. Hauptgrund ist sicherlich, dass es die längst vergangene Zeit der Jahrhundertwende (19. auf 20.) betrachtet. Der Zeit zu der es auch entstanden ist. Die mittlerweile hundert vergangenen Jahre haben es dann doch etwas überholt.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Der schönste Jüngling aller Zeiten (Dorain Gray) und wünscht sich, dass er auf ewig seine Jugend behalten kann und stattdessen sein Bild altert. Das tut es auch. Und der ewig jugendliche Dorian Gray wird vom unschuldigen Schönling zum grausamen Menschen, der über Jahre hinweg sein jugendliches Aussehen durch gleichsam jugendliches gedankenloses Draufgängertum auskostet.
Insgesamt ein eher langweiliges Buch, bei dem ich jeden Schüler bemitleider der dieses Lesen muss.
Zur kleinen TV-Tradion hat sich mittlerweile die Berichterstattung über das Wacken Open Air entwickelt. Jedes Jahr wird aufs neue gezeigt wie toll die Symbiose aus Dörflern und Heavy Metallern doch sein kann.
Was mich ein wenig wundert, dass man da jedes Jahr aufs neue 5-10 inhaltsgleiche Reportagen produziert und nicht einfach altes Material aus den Vorjahren übernimmt. Außer der Jahreszahl würde man sowieso keinen Unterschied sehen. Wahrschienlich ist es aber auch nur eine gute Entschuldigung für die teufelsanbetenden Journalisten auf Firmenkosten ein Festival zu besuchen.
Mashups oder Bastard Pop wie wie alten Project 89.0-Fans sagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Eine ganz kranke Mischung habe ich jetzt aufgetrieben. Ein waschechter 50er-Jahre Rock’n'Roll-Kassenschlager wird mit einem eher langweiligen Hip-Hop-Liedchen gemischt. Wirklich genial gemacht, weil der Gesang genau auf die Musik angepasst ist oder umgekehrt.