Glühweinjunkies

EC-Karte Wechseln

Juli 31st, 2008

Was liebe ich doch das Realitydokus. Mein neuer Liebling ist die Kabel1-Sendung Achtung Kontrolle.
Da muss eine Frau den anrückenden Abschleppwagen bezahlen und fragt: Können sie wechseln? Darauf reagiert der Abschleppwagenfahrer mit der geistreichen Gegenfrage: Zahlen sie bar?. Ist doch Klar wie Klosbrühe, dass die Dame bar zahlt. Oder erwartet der Mann eine Visa-Karte zu bekommen und eine EC-karte herausgeben zu müssen.

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gegenseitige Hilfe

Juli 29th, 2008

Bei Akte 08 gibt es wieder einen großartigen investigativen Test. Eine junge Frau geht dabei den Anzeigen Wohnung gegen Liebesdienste nach.
Wirklich interessant, was die Männer da so für Angebote haben. Ein sehr hilfsbereiter Mann bot der Dame an:

[...] dass man sich gegenseitig beim Rasieren hilft [...]

Ich habe jetzt spontan Lust bekommen mir eine Mitbewohnerin zu suchen.

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Cansei de Ser Sexy (CSS) – Left Behind

Juli 21st, 2008

Mir fehlt momentan die Motivation etwas groß über diese Band zu schreiben, zumal die Band das auch gar nicht nötig hat.. Wer auf elektronsiche Tanzmusik, schöne Singstimmen oder auch nur gute Musik steht wird mit diesem Lied sicher etwas anfangen zu wissen.

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Traurig

Juli 21st, 2008

Gerade läuft in der ARD eine Tierdoku. Eine SZene finde ich besonders traurig. Eine Herde Paviane greift eine Entenfamilie an, um sich die Küken als Leckerli einzuverleiben. Die Elterngänse verteidigen den nachwuchs nach kräften, aber am Ende sieht man die Paviane mit Entenküken im Maul und die geschlagenen, leidenschaftslosen Enteneltern, die gezwungen sind mit anzusehen wie ihr eigen Fleich und Blut zun den Pavianen genüsslich vertilgt wird.
Da sLeben kann so grausam sein.

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So sicher wie das Amen in der Kirche

Juli 20th, 2008

Auch wenn sich das Privatfernsehen stetig verändert ist es so sicher wie das Amen in der Kirche dass bei RTL bzw. Spiegel TV bei den Großereignissen Love Parade, Karneval, Rock am Ring und dem Oktoberfest1 ein Bericht zum Sündenpfuhl der Nation gezeigt wird. Und immer gibt es irgendwelche Drogen- oder Schnapsleichen zu sehen. Nicht fehlen darf dabei natürlich der obligatorische Bericht aus der Notaufnahme.
Aber noch bin ich zu jung um mich über die verdorbene Jugend aufzuregen und rege mich stattdessen leiber über die vollkommen überzogene und einseitige Berichterstattung auf.

  1. hab ich was vergessen? []
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Audrey Niffenegger – The Time Traveler’s Wife (Die Frau des Zeitreisenden)

Juli 20th, 2008

Da es Liebesgeschichten wie Sand am Meer gibt muss man sich als Autor schon etwas besonderes einfallen lassen um aufzufallen. In diesem Fall ist es der Autorin gelungen, denn Henry ist ein Zeitreisender, d. h. er ihm wird plötzlich schlecht und er wacht irgendwann in einer anderen Zeit (innnerhalb seines Lebenshorizontes auf). Erschwerend kommt hinzu, dass er in der fremden Zeit vollkommen Nackt aufwacht.
Und dann gibt es da noch Claire. Schon seit ihrer frühestens Kindheit kennt sie Henry, der in seinen rückwärtsgerichteten Zeitreisen immer wieder seine zukünftige Frau besucht. Dadurch “lernt” Claire nicht nur Henry zu lieben sondern erfährt auch so einiges über ihre Zukunft. Und irgendwann trifft Claire dann ihren Henry in der Gegenwart, nur kennt dieser Henry Claire noch nicht und plötzlich ändert sich die Situation, da sie die Wissende über ihn ist. Und irgendwann wird der Henry durch seine Zeitreisen wieder wissender über Claires Zukunft.
Klingt komplizierte als es ist. Eigentlich ist es eine stinknormale Liebesgeschichte nur halt mit einer durcheinandergewürfelten Zeitachse, was der Sache ein gutes Stück interessanter macht. Leider wird das Konzept gegen Ende dann doch etwas langweilig. Trotzdem ein wunderschönes Buch.

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Roman Sencin – Minus

Juli 20th, 2008

Ein Buch bei dem ich mich nach dem Lesen der letzten Seite fragte, was mir der Autor eigentlich sagen wollte. Portraitiert wird der Mittzwanziger Roman der in einem Dorf im mitten im russischem Nirgendwo aufgewachsen ist und sich nun als Bühnenbauer in einem Theater der naheliegenden Stadt durchs Leben schlägt. Er verdient wenig Geld, wohnt in einem billigen Wohnheim in dem er mit anderen Mitbewohnern und Kollegen alles Bargeld sofort in billigsten Alkohol invertiert und stillos versoffen. That’s it.
Die Handlung tendiert gegen Null, sodass man das Buch wohl als Studie der ziemlich trostlosen Lebens im Postkommunistischem Russland. Die Jugend hat keine Zukunft und die Träume durch Alkohol verdrängt.
Es ist sicher mal ganz interessant mal über den deutschen Wohlstandsrand zu schauen, aber dieses Buch hat es nur an ganz wenigen Stellen geschafft mich dabei zu fesseln.

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Sätze die man nicht hören will, wenn das Fernsehen zum Renovieren da ist

Juli 20th, 2008

Nachdem bei Wohnen nach Wunsch – das Haus die Wand euphorisch eingerissen wurde, sagte der Experte folgenden Satz:

Ich weiß nicht, ob die Wand nicht doch tragend war

Eine doppelte Verneinung die man bestimmt nicht hören will wenn man wildgewordene Handwerker in das Haus der Eltern eingeladen hat.

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Fernsehgarten-Betroffenheit

Juli 20th, 2008

Zum ersten Mal habe ich in dieser Saison den ZDF-Fernsehgarten eingeschaltet. Auch wenn diese Sendung nicht zu unrecht als Inspirationsquelle zum Rentnerschunkeln verschrieen lohnt sich ein einschalten auch für die jungen und jung gebliebenen da bei den Musikgästen auch viele deutsche Newcomer vertreten sind. Das ist für diesen Beitrag aber vollkommen ohne Bedeutung, da ich mich eigentlich über die Interaktion des Moderators mit dem Publikum widmen möchte.
Denn bekanntlich gibt es im Fernsehgarten so viele gutgelaunte Senioren, dass der Moderator sich nur umdrehen muss um einen dieser No-Name-Gäste zu interviewen. Und wenn er dazu ansetzt sieht man das gleiche was man auch der Schule kennt. Der Blick geht nach unten und alle hoffe: Mach was du willst, aber nimm bloß nicht MICH dran!. Immer wieder ein Highlight der Sendung.

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Gabriella Cilmi – Sweet About Me

Juli 20th, 2008

Musik nicht zu mögen ist manchmal gar nicht so einfach. So lehne ich per se alles ab was auch nur ansatzweise mit Soul zu tun hat. Damit hat Sweet About Me schon mal absolut bei mir verspielt. Trotzdem bringe ich es einfach nicht übers Herz dieses Lied zu hassen. Es hat irgendwie den gewissen Groove und die Stimme ist wohl über jeden Zweifel erhaben. Einfach Hammer und kaum zu glauben, dass Strophe und Refrain wirklich durch die selben Stimmbänder gesungen werden. Gigantisch. Leider konnte ich beim Durchhören des Albums kein zweites Lied finden, welches mir in ähnlichem Maße zusagt.
Übrigens gibt es am Dienstag, ab 20 Uhr ein Konzert von ihr Live auf Fritz zu hören.
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