April 20th, 2008
Eigentlich ist die populärwissenschaftliche Fachliteratur ja das Steckenpferd einer nicht näher zu nennenden Bloggerin aus Greifswald. Aber zu meiner Entschuldigung muss ich gestehen, dass ich vor dem Kauf nicht wusste um was für ein Buch es sich handelt und mich einfach von der Spiegel Bestellerliste überzeugen ließ.
Mit 600 Seiten ist es zwar recht dick, aber das kann naturgemäß nicht ausreichen um alles oder auch nur fast alles auch nur ansatzweise erklären. Versuchen kann man es ja trotzdem dachte sich Bill Bryson und versucht mit seinem kurzweiligen Erzählstil und vielen Anekdoten zu erzählen, wie die Wissenschaft Schriit für Schritt die Erde und deren Naturgesetze entdeckten. Ganz so nebenbei wird immer wieder Aufgezeigt wie zufällig das Leben ist und welches Glück es eigentlich ist, dass die Welt so ist, wie sie ist.
Ich muss zugebenn, dass der Lerneffekt bei mir recht gering war und ich kaum Wissen mitgenommen hab. Trotzdem hat das Lesen viel Spaß gemacht, da es dank vieler Aha-Effekte sehr kurzweilig war und wirklich phantastisch geschrieben ist. Aber das ist vielleicht auch dioe Crux an dem Buch. Manchmal habe ich den Eindruck, es geht mehr darum eine interessante Geschichte am Rande als darum das fachliche zu erläutern. Aber gerade das macht es zu einem herrlichen Buch um beim Lesen einfach abzuschalten. Was ebenfalls auffiel ist, dass er zwar die historischen Errungenschaften und Geschichten der Forschung großartig beschreiben konnte, bei neuzeitlichen Entdeckungen hatte er des öfteren Probleme diese richtig umzusetzen.