Glühweinjunkies

Lexy & K-Paul feat. Dorian E – Wide Road

Juni 30th, 2007

In der elektronischen Musik gibt es eine Vielzahl von Liedern die es schaffen nur durch den Klang zu fesseln. Wide Road gehört definitiv dazu. Diese Stimme ist einfach wahnsinnig einprägsam hypnotisch. Der Gesang klingt auch mehr nach Björk als nach gewöhnlichem Gesang. Ich würde gerne mal etwas mehr von der Sängerin hören.
Auch die elektronische Untermalung geht absolut ins Ohr, auch wenn sie manchmal etwas minimalistisch erscheint, so ist es doch verdammt gut komponierte Musik.

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Entern oder Kentern – So wars

Juni 29th, 2007

Ich bin sehr positiv angetan. Endlich mal wieder eine tolle Unterhaltungssendung für die ganze Familie. Es gibt zwar immer Details an denen man meckern könnte, aber da der Gesamteindruck stimmte will ich gar nicht erst anfangen kleinlich zu werden. Sehr gut gefallen haben mir die fiesen Sprüche der Piraten zwischendurch und die Spiele, die stark an Takeshis Castle erinnerten. Ich habe ich scheckig gelacht, als die Leute durch die drehende Röhre gerannt sind oder die Promis ausgequetscht wurden. Mindestens ebenso gut war das Schlussspiel, als die 3 verbliebenen des gelben Teams die Dicke von RTL in dem Boot tragen sollten. Sehr unterhaltsam, da wurde meine Vorfreude nicht enttäuscht.
Interessant übrigens, dass in 16:9 produziert wurde. Schließlich ist RTL sonst doch sehr auf das 4:3-Format fixiert.

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Laid Back – Baker Man

Juni 29th, 2007

Welch sinnbefreite Textzeilen doch erfolgreiche Lieder haben können, so sie denn in einer Fremdsprache produziert werden. Denn mal ganz ehrlich: Der Bäcker bäckt Brot würde doch maximal in einem Kinderlied zu hören sein. Aber ein Hit ist es trotzdem geworden. Was zum großen Teil sicher an der ungemein entspannten Stimmung liegt, die mit der Musiktransportiert wird.
Das Lied wird dieses Jahr übrigens Volljährig ;-)

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Lafee – Du liebst mich nicht

Juni 29th, 2007

Eine der Nebenwirkungen das Alterns ist es, dass man zunehmend die Originale von den auf den Markt geschmissenen Coverversionen kennt. Und so langsam kann ich nachvollziehen, warum früher die Älteren über Coverversionen schimpfen.
Gestern bin ich bei der Suche nach dem Video zu Du liebst mich nicht von Sabrina Setlur darauf gestoßen, dass die zweifache Echogewinnerin Lafeedieses Lied gecovert hat. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass sich mir da die Fußnägel hochrollen. Da fehlt doch viel zum Charme des Originals.

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Geburtstags-Einsen

Juni 29th, 2007

Gerade bin ich bei Misterworld auf eine Auflistung aller Nummer 1 Hits zum Geburtstag gestoßen. Coole Idee, diese Reise durch die Jahrzehnte.

So die Zeitreise endet hier. Ich betrachte das einfach mal als Stöckchen und schicke es an die Julia weiter. Ich denke einige der Stammkommentatoren und -Leser interessieren sich auch für die Nummer1 Hits ihrer Geburtstage. Keine Scheu, Jungs und Mädels.
Kleiner Tipp: Die Nummer1-Hits kann man hier finden.

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Sum 41 – Underclass Hero

Juni 28th, 2007

Ist das wirklich ein neues Lied, welches The Lavignes hier abliefern? Hätte ich jetzt beim ersten Hören nicht unbedingt mitbekommen. Naja, wenn man ein Erfolgrezept hat soll man es nicht viel dran ändern. Ein bisschen melodischer ist es ja schon, dafür fehlt aber die urige Wildheit. Außerdem sind die Statisten nun statt Punkern plötzlich eckstatische Highschooler. Es ist also alles ein Tuck Richtung Mainstream gewandert, oder wie die Fachpresse schreiben wird: sie klingen Erwachsener.
Wie auch immer, die alten Werke der Lavignes schätze ich ja sehr und auch das neue Lied finde ich nicht schlecht. Aber es vermag halt nicht herauszustehen und ich denke, dass es in zehn Jahren vergessen sein wird.

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Cascada – Miracles

Juni 28th, 2007

Die wohl letzte Bastion des Dance in der deutschen Popmusik steigert so langsam die Veröffentlichungsfrequenz. Nachdem sie mit Evertime We Touch jahrelang dasselbe Lied präsentierte, ist sie mit ihrer zweiten Single bei mir etwas in Ungnade gefallen. Mit Miracles kann sie wieder voll bei mir Punkten. Zwar ist mir die Musik etwas zu verbumst, es gibt einen zu großen “Intrumental”-Anteil, aber sobald man Cascadas Stimme hört ist das ganz guter Dance.

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Po6

Juni 28th, 2007

Zu den Errungenschaften des Digitalfernsehen zählt es, dass man als Kunde viel mehr Fernsehsender empfangen kann, ob man will oder nicht. So bietet mir mein digitaler Sat-Receiver gut 500 Sender an. Da ist natürlich viel Schrott dabei. Unzählige Sender sind im Grunde nichts anderes als Dauerwerbeschleifen von Telefonsexwerbung. Diese Sender haben meist sehr kreative Namen. Mein Liebling unter diesen Sendern heißt Po6, was der notgeile Zuschauer als Posex, also Analverkehr, verstehen soll.
Die Frage ist aber, ob er es wirklich tut. Als ich den Namen das erste mal gelesen hatte dachte ich es handelt sich entweder um einen polnischen Sender und eine billige Parodie auf Pro7.

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Rainald Grebe – Brandenburg

Juni 28th, 2007

Ich höre ja ganz gerne den Fritz, den Jugendradiosender des RBB. Dort wird auch öfter auf den Unterschied zwischen dem hippen Berlin und dem ländlichen Brandenburg eingegangen. Und es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass in diesem Zusammenhang Rainald Grebes inoffizielle Landeshymne Brandenburg gespielt wird. Einfach herrlich, diese spöttisch, traurig, melacholische Klavierballade.
Ganz große Unterhaltung, die bestimmt allen Nichtbrandenburgern gefallen wird.

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Cees Nooteboom – Allerseelen

Juni 27th, 2007

Endlich mal ein Buch aus der SZ-Bibliothek, welches in der modernen Zeit, um genau zu sein vor etwa 10 Jahren, spielt. Es geht dabei um einen Holländer in Berlin. Und irgendwie ist der Holländer wie die Stadt. Hinter ihm liegt eine schlimme Zeit und obwohl das Leben weiter gehen soll, ist er irgendwie in der Vergangenheit gefangen. Ständig taucht die Frage auf inwieweit das Vergangene gegenwärtig ist, inwiefern es überlebt hat und wie viel die Vergangenheit, wie wir sie kennen, mit der Vergangenheit wie sie war übereinstimmt.
Das Buch hat sich wirklich gut gelesen, auch wenn mir der rote Faden in der Handlung gefehlt hat. Vielmehr lebte es von der Atmosphäre, die man mit den Seiten aufsog.

Diese und weitere Buchkritiken gibt es beim literarischen Blogtett.

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