April 28th, 2007
So jetzt habe ich mir mal die beiden neuen Freitag-Abend-Comedy-Serien angeschaut. Kurz gesagt: Kinder, Kinder ist totale Grütze, Mitten im Leben hat Potential, aber es hapert gewaltig in der Umsetzung.
Wie bei so vielen anderen Serien fehlt wirken beide Serien viel zu trocken, halt mehr wie vorgelesene Drehbücher und nicht wie ein Abbild aus dem Leben. Würde man das beheben würde Mitten im Leben sicher eine gute Serie werden. Die Personenkonstellation von einem Lehrer, mit einem Sohn, der einer Journalistin, mit drei Töchtern, zusammenzieht ist ganz nett und auch die erzählte Handlung war so schlecht nicht. Aber wenn die Personen nicht sympathisch herüberkommen, dann hilft das alles nicht und die Serie ist dem Untergang verdammt. Mal sehen wie sich die Serie in den kommenden Folgen entwickelt.
Auf ein so gutes Grundgerüst kann Kinder, Kinder nach meiner Meinung nicht zurückgreifen. Ich fand die Geschichte um 3 Schwestern in unterschiedlichen Phasen der Mutterschaft einfach nur langweilig. Die Serie hatte bei mir endgültig verloren, als sich ein Paar streitet wie wenige Geld sie haben und in einer richtig geräumigen Wohnung mit fetten Flachbildschirm hausen. Sorry, wer Serien mit so wenig Liebe zum Detail produziert soll sich nicht wundern wenn die Zuschauer so wenige Liebe zur Serie entwickeln.