Raab vs. Halmich – The Return of Killerplautze
Da schon genug über den Kampf an sich gesagt wurde, widme ich mal den “Nebenkriegsschauplätzen”.
Lange Zeit wurde davon gesprochen, dass der erste Kampf zwischen den Beiden der große Startschuss für die Karriere von Regina Halmich im speziellen und für das Frauenboxen im speziellen war. Aber auch der Heer Raab hat mächtig von diesem Kampf profitiert, war der Kampf doch der Startschuss für die ganze Reihe von Raabevents. So fand der erste Kampf noch in einem notdürftig umgebauten TV-Totalstudio statt und holte Topquoten. Das führte dazu, dass Stefan die Chance bekam immer mehr dieser verrückten Formate professionell umzusetzen. Jeder wird wohl zustimmen, dass dieser zweite Kampf um klassen besser ins Bild gesetzt wurde.
Für ProSieben steht allerdings nicht nur die Quote diesen Abend im Vordergrund sondern auch der Werbeeffekt für das neue Format der Fightnight, welches in der ersten Ausgabe sehr schwache Quoten holte weshalb man in der zweiten Ausgabe den Kampf der TitanInnen inszenierte in der Hoffnung mehr Zuschauer für das Format zu begeistern. Und da bin ich mir unschlüssig ob das gelungen ist, schließlich war der Boxsport recht stark in den Hintergrund gerückt. Allerdings hat man die Prinzessin des Boxens, Susianna Kentikian, wirklich grandios inszeniert und aufgebaut. Sie kann sicherlich zum Quotengaranten werden.




März 31st, 2007 at 10:30
das sehe ich ganz genau so… und ich wette, das zu einem “regulären” boxkampf zweier weniger bekannter boxer nicht so viele zuschauer gekommen wären…