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Ascherlebener Tageblatt

Unsere Castingkacke für Oslo

Februar 2nd, 2010

Als eingefleischter Grand Prix Fan bin ich bei Raabs Versuch den Vorentscheid zu retten restlos enttäuscht. Früher war der Vorentscheid (und auch der BuViSoCo ) mal eine der wenigen Chancen neue Musik kennen zu lernen, z.B. Rosenstolz (oder Jennifer Rostock oder Clueso). Aber davon ist heute nix zu sehen. Unbekannte “Hobbysänger” gehen auf der großen Bühne unter und die Jury versucht mit Fachtermini zu glänzen. Gäbe es zwischendurch nicht die Katjes-Werbung mit Rainer Calmund beim Freeclimben würde ich Gefahr laufen gänzlich ununterhalten einzuschlafen.
Meine Meinung: Lieber mit einer echten Band/ einem Herzblutsongwriter in Oslo untergehen als noch einen neuen Castingpseudostar hervorzubringen.

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Faszinierend

Januar 16th, 2010

Auch wenn sie eigentlich nur schmückendes Beiwerk sein sollten, haben mich eben bei Schlag den Raab die Schuhe mit mindestens 10 Zentimeter Plateausohle und noch viel höherem Absatz von Aura Dione mehr fasziniert als ihr Gesang.
Als sie in den erst zwei Minuten nur so dastan und die Füße nur auf dem Boden hatte und nur das Gewicht des Körpers hin- und herverlagerte kam in mir die Frage wie die gute Aura Dione überhaupt bis zu ihrem Mikrophon gekommen ist. Ist sie da hingestöckelt oder standen die Schuhe schon da und sie hat diese direkt vor Ort angezogen. Als die gute Aura dann zum Ende des Liedes auch noch begann sich tatsächlich auf der Bühne zu bewegen (also so richtig mit hin und herlaufen) fiel mir sogar fast die Kinnlade herunter. Auf den Dingern hätte ich mich schon allein aufgrund meiner Höhenangst nicht getraut mich zu bewegen. Ich will gar nicht daran denken, was mit den Bändern im Knöchel beim Umknicken passiert wäre.

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Annina und Sascha in Love

Januar 10th, 2010

Kaum ist das Jahr anderthalb Wochen alt steht schon ein Geheimfavorit auf die Fremdschämsendung des Jahres in den Startlöchern. Zumindest der Trailer verspricht einiges. Ein Pornostar mit ziemlich überzeugenden Argumenten zieht mit ihren Schwarm in die alte Waschküche der künftigen Schwiegermutter. Wenn das nix wird, weiß ich auch nicht. Schöner kann man den sozialen Abstieg nur bei Frauentausch inszenieren. Viel Streit gibts bestimmt auch, dafür am Ende bestimmt mehr Romantik als bei Sarah und Marc in Love.

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Stephen King – Lisey’s Story (Love)

Januar 10th, 2010

Ich glaube wir zwei werden wohl keine Freunde mehr werden. Bereits das erste Buch, welches ich von ihm gelesen hatte sagte mich nicht sonderlich zu. Und auch dieses Mal konnte ich mich wahrlich begeistern. Anfangs war die Geschichte um die Schriftstellerwitwe, welche die Schreibwerkstatt ihres Mannes zwei Jahre nach dem Tod ausmistet noch ganz unterhaltsam, den immerhin kamen mit den alten Stücken auch Erinnerungen hoch. Aber leider ist das Buch dann irgendwann auf eine seltsame Art und weise ins Irreale abgedriftet und damit meine nicht den psychopatischen Typen, welcher auftaucht und Nachbars Katze tötet und in den Briefkasten steckt.
Aber wer auf Monster und Parallelwelten steht wird bestimmt seinen Spaß haben.

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Oben

Januar 9th, 2010

Gerade habe ich mir Oben angeschaut und bin wirklich beeindruckt. Zwar waren großteile des Films nur langweilige Animationsfilmkacke, aber insbesondere die erste Stunde war wahnsinnig tolles Kino. Wirklich atemberaubend und auf die Tränendrüsen drückend wie das kennen und lieben lernen und das gemeinsame Altern gezeigt wurde. Genial. Während viele “echte” Filme sich am Altern der Personen verschlucken hat Oben in phänomenalen Bildern gezeigt, das Animationsfilm noch viel mehr sein kann als Kindergeschichten. Ich bin wirklich gespannt, wann wir mal ein computeranimiertes Drama zu Gesicht bekommen.

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MC Hammer – U Can’t Touch This

Januar 6th, 2010

Jetzt wird es mal wieder Zeit für ein peinliches Geständnis. In letzter Zeit habe ich einen peinlichen Hit aus den ganz frühen 90er Jahren für mich entdeckt. Den guten alten MC Hammer, der schon zu meiner Jugend mit seinen weiten Hosen irgendwie als uncool gebrandmarkt war. Aber das Lied hat definitiv was. Dum – dum – dum – du – You cant’ touch this.
Das ist definitiv ein schönes Schunkellied für den Seniorenstadl in 40 Jahren. Da nimmt dann die ganze Halle die Gebisse raus und klappert im Takt mit. Ich sollte jetzt lieber aufhören, selbst für mich ist das Bild etwas zu eklig. Also viel Spaß beim hören:
Video

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Sekt-Wein-Bier-Leiche

Januar 6th, 2010

Ie ich doch diese fiesen Kommentare in den Reality-Shows liebe.
Heute ging es um eine Minderjährige, die etwas mehr Alkohol zu sich genommen hatte als ihr Körper vertragen konnte. Deswegen wurde sie Sekt-Wein-Bier-Leiche genannt.
Als sich diese dann übergeben musste wurde das fachgerecht mit folgenden Worten begleitet:

Für die Jugendliche heißt es: “Alles raus was keine Miete zahlt”

Als dann die Eltern kam wurde sachkundig festgestellt:

Da heißt es: Zu viel vertrauen in die eigene Tochter gehabt.

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Der Penis von George Clooney

Januar 4th, 2010

Interessant, was man als Wahrsagen kann. Bei taff wurde heute prophezeit, dass Sexsymbol George Clooney einen kleinen Penis hat. Das ist bestimmt die Sensation des Jahres 2010.
Manche Leute sollten wirklich für die gequirlte Kacke die sie von sich geben mal richtig verklagt werden.

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Kesha (Ke$ha) – Tik Tok

Dezember 24th, 2009

Muss ich jetzt wirklich was zur Musik schreiben? Ich glaube dem Freche Göre Pop kann der geneigte Leser sowieso nicht aus dem Weg gehen wenn er das Musikfernsehen oder jugendlich angehauchte Radiosender konsumiert. Das dat schöne Musik ist, steht wohl außer Frage.
Vielleicht bringt es euch Mehrwert, wenn ich mal zusammenfasse was ich im Wikipedia über sie gelesen habe. Denn bereits bevor sie bekannt wurde hat sie in einen Schrank gekotzt. Ok, das wäre jetzt nichts besonderes wäre es nicht der Schrank von Paris Hilton *Kreisch*. Auch ist sie mal bei Prince1 in die Wohnung eingebrochen um da ein Demotape zu hinterlassen, aber ganz untypisch hat diese Episode im Lebenslauf sie nicht weiter gebracht. Popkulturell interessanter ist da schon ihr Auftritt im Video zum Lesbenpopklassiker I Kissed A Girl. Richtig punkten kann die gute Ke$ha bei mir aber damit, dass einem meiner (leider im Blog noch unerwähnten) Hits 2009 Right Round ihre Stimme geliehen hat.

Download2| Video | Text | Wikipedia | Homepage | MySpace

  1. bzw. The Artist formerly known as Prince []
  2. Partnerlink []
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Starship Troopers

Dezember 24th, 2009

Atomgranaten voraus – Ich bin ja eigentlich jemand, der sich einen Film einmal anschaut und beim zweiten Ansehen dann ziemlich gelangweilt davon ist. Bei Starship Troopers ist das definitiv anders. Jedes Mal, wenn ich beim zappen da reinschalte muss ich den Film auch bis zum Ende sehen, zumindest solange ich nicht einschlafe. Warum ist aber der Film so einzigartig?
Wahrscheinlich weil durch den übergestülpten Science Fiction Mantel ein wunderbar von der Realität unabhängiger Antikriegsfilm erzählt werden kann. In vielen Szenen fühle ich mich an die NS-Zeit erinnert, aber auch Elemente des amerikanischen Imperialismus1 sind da zu erkennen. Ich kann mich an keinen anderen Film erinnern, der dieselben Voraussetzungen hat. Dazu noch ein paar 1984-Elemente mit der Wochenschau in bestem Neusprech und die Perspektive aus Sicht von ein paar “unschuldigen” Teenagern erzählt, die zu bloßen Werkzeugen eines Millitärapparates werden.

  1. das klingt jetzt mehr nach Klassenkampf als ich es meine []
Autor: flash| Tags:
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